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Dies ist der vierte und letzte Teil. Teil 3 kam am Ende zu einem Satz von Nathan Schneider: Selbstverwaltung fühlt sich als Last an, wenn die Menschen, die sie leisten, nicht versorgt werden. Und mit einem Eingeständnis: Zurzeit bin ich der Mensch, der alles macht. In diesem Teil geht es darum, was das Manifest seit April verspricht, was davon umgesetzt wurde und wie es weitergeht. Quellen wie immer am Ende.

Ein Versprechen aus dem April

Als ich im April das Manifest geschrieben habe, gab es Mahalle noch nicht. Es gab Code, einen Namen und eine Sorge: dass aus einem Werkzeug für den Kiez irgendwann das Werkzeug eines Einzelnen wird. Deshalb enthält das Manifest eine Liste von Dingen, die jede Mahalle-Instanz haben soll – nicht als Gesetz, sondern als Selbstverpflichtung. Beispielsweise soll es ein Gremium aus mindestens drei Mitgliedern geben, das über Moderation und Regeln entscheidet. Ein öffentliches Moderationsprotokoll. Eine offengelegte Finanzierung. Eine Ausstiegsklausel, nach der die Gemeinschaft Daten und Betrieb übernehmen kann, wenn der Betreiber nicht mehr kann oder will. Im Abschnitt über den Gründer wird zudem die Absicht erklärt, Name und Trägerschaft an eine gemeinnützige, gemeinschaftlich getragene Einrichtung zu übergeben, „wenn das Projekt reif ist“.

Ein halbes Jahr später lohnt es sich, die Liste durchzugehen – das ist allerdings unbequem.

Die Finanzierung ist transparent: Seit dem 27. Oktober ist auf mahalle.digital/foerderung zu sehen, wer Mahalle mit wie viel wofür unterstützt hat und was das nicht bedeutet. Der Code liegt offen. Die Lizenz verbietet jedoch, damit Geld zu verdienen. Das war der leichte Teil, weil er nur mich brauchte.

Das Gremium gibt es nicht. Ein Moderationsprotokoll gibt es ebenfalls nicht. Die Ausstiegsklausel ist lediglich ein Satz, kein Verfahren. Und die Trägerschaft ist immer noch das, was sie im April war: eine Absicht. Alles, was im Manifest nach Gemeinschaft klingt, existiert noch nicht – und alles, was ich allein tun konnte, habe ich getan. Das ist kein Zufall. Es ist das Muster, vor dem Schneider warnt.

Der stille Lehnsherr

Nathan Schneider hat für dieses Muster einen Namen: „Implicit Feudalism“, stillschweigender Feudalismus. Er meint damit, dass fast jeder Online-Raum – sei es die Mailingliste von 1995, die Facebook-Gruppe oder der Slack-Kanal – nach demselben Bauplan funktioniert. Es gibt einen Admin, der alles kann, und alle anderen, die nichts können außer gehen. Niemand hat das beschlossen. Es ist einfach die Voreinstellung der Software – und die Voreinstellung wird zur Verfassung. Der Admin mag freundlich sein, oft ist er es. Aber seine Freundlichkeit ist sein Charakter, nicht das Recht der anderen.

Bei Mahalle bin ich der Admin. Ich kann jeden Beitrag löschen, jedes Konto sperren und jede Regel ändern. Niemand könnte mich daran hindern. Dass ich es nicht tue, liegt an meinem Charakter. Wenn ich es nicht könnte, wäre das eine Verfassung. Den Unterschied habe ich im zweiten Teil unterschlagen, als ich schrieb, die Regeln gehörten „noch einem Einzelnen“. Das klang wie ein Übergangszustand. Software kennt jedoch keine Übergangszustände, sondern nur den programmierten Zustand.

Ein Projekt, das älter ist als Mahalle und aus einer verwandten Ecke kommt, zeigt, dass es anders geht. Karrot ist eine freie Software für Gruppen, die sich im echten Leben treffen. Sie wurde ursprünglich für Lebensmittelretter:innen entwickelt, wird inzwischen aber von allen Arten von Initiativen genutzt, die sich selbst organisieren. Karrot hat keine Admins. Stattdessen gibt es ein Vertrauenssystem: Mitglieder sprechen einander Vertrauen aus und erhalten dadurch bestimmte Rechte. Wer ein Problem mit jemandem hat, meldet es. Mediator:innen, die sich diese Rolle selbst gegeben haben, kümmern sich darum. Im äußersten Fall entscheidet eine Abstimmung aller, ob jemand die Gruppe verlassen muss, nicht eine Person. Alle Handlungen sind für alle sichtbar. Das ist, in Software gegossen, genau das Gremium und das Protokoll, die das Manifest verlangt. Nur dass Karrot sie nicht verlangt, sondern hat.

Mahalle braucht Karrots Code nicht. Aber Mahalle braucht Karrots Antwort auf die Frage, die ich mir im April gestellt, aber nicht beantwortet habe. Wie nimmt man dem Admin die Macht, ohne dass der Laden stehen bleibt?

Wem könnte es gehören – jetzt konkret

Im zweiten Teil habe ich geschrieben, dass der Kiez nichts besitzen kann, da er keine juristische Person ist. Besitzen können hingegen Menschen, Vereine, Genossenschaften oder Kommunen. Welche davon soll es sein?

Die Überschrift dieses Textes verrät bereits, dass ich bei der naheliegenden Antwort gelandet bin – warum auch nicht.

Die Genossenschaft ist eine Rechtsform des Plattform-Kooperativismus und hat einen entscheidenden Vorteil: ein Mitglied, eine Stimme – unabhängig von der Höhe des finanziellen Beitrags. Seit 2006 reichen drei Gründungsmitglieder. Eine eingetragene Genossenschaft muss jedoch einem Prüfungsverband beitreten und sich vor der Eintragung sowie danach mindestens alle zwei Jahre von diesem Verband prüfen lassen – auf eigene Kosten (§§ 53 ff. GenG). Das ist für eine Wohnungsgenossenschaft richtig und für einen Bioladen sinnvoll. Für eine Nachbarschaftsplattform, die nie Umsatz erzielen soll, ist es jedoch ein Anzug drei Nummern zu groß. Die Genossenschaft ist für einen gemeinsamen Geschäftsbetrieb ausgelegt. Mahalle hat keinen – und braucht vorerst auch keinen. Deshalb: keine Genossenschaft. Noch nicht. Sollte Mahalle eines Tages jedoch Dinge tun, die Geld bewegen – wie beispielsweise Räume mieten, Menschen bezahlen oder gemeinsam mit anderen Kiezen Server betreiben –, sieht die Rechnung anders aus.

Der eingetragene Verein ist unspektakulär – und genau das spricht für ihn. Es braucht sieben Gründungsmitglieder, eine Satzung, einen Vorstand und eine Mitgliederversammlung, die den Vorstand wählt und abwählt. Mit der Anerkennung als gemeinnützig öffnen sich Türen: Man kann Spendenquittungen ausstellen, Förderanträge stellen, die man als Privatperson nicht stellen kann, und Spendenplattformen nutzen, die Gemeinnützigkeit voraussetzen. Vor allem aber ist der Verein die Form, die die Menschen im Kiez kennen. Der Sportverein, den K. als Beispiel brachte, ist einer. Jeder weiß, was eine Mitgliederversammlung ist. Niemand muss erklären, warum die Kassenwartin keine Chefin ist.

Die dritte Möglichkeit ist, gar keine eigene Hülle zu bauen, sondern bei einer der bestehenden Ankerinstitutionen unterzukommen, beispielsweise bei einem Stadtteilzentrum oder einem Träger der Nachbarschaftsarbeit, der das Projekt „Mahalle“ unter sein Dach nimmt. Das wäre schnell und würde vieles erleichtern. Es widerspricht jedoch dem, was ich im dritten Teil über Finanzierung und Eigentum gesagt habe. Dann würde Mahalle dem Träger gehören, nicht den Nachbar:innen, die es benutzen. Als Partner ja, als Eigentümer nein.

Also, der Verein – mit einer Einschränkung, die ich nicht verstecken will: Einen Verein gründet man nicht allein und das werde ich auch nicht tun. Sieben Menschen müssen die Satzung unterschreiben und ein paar davon müssen bereit sein, Verantwortung zu tragen und nicht nur Mitglied zu sein. Ob es diese Menschen gibt, entscheidet sich nicht an meinem Schreibtisch, sondern daran, ob sich unter den mehr als neunzig Nachbar:innen, die heute bei Mahalle dabei sind, genug finden, die sagen: „Das ist auch meins.“ Finden sie sich, gehören Betrieb, Marke und – das ist der eigentliche Punkt – der Admin-Zugang dem Verein. Ich bin dann eines von mehreren Mitgliedern, die die Schlüssel benutzen dürfen. Finden sie sich nicht, bleibt Mahalle, was es ist: ein Werkzeug, das ein Nachbar für seinen Kiez betreibt – offen und werbefrei, aber eben seins. Das wäre nicht das Ende der Welt. Es wäre nur nicht das, was das Manifest verspricht.

Die Versammlung vor der Rechtsform

Ein Einwand, den ich ernst nehme, bleibt jedoch bestehen: Ein Verein mit sieben Mitgliedern, die einmal im Jahr in einem Hinterzimmer abstimmen, ist auch nur eine andere Form von „noch mir“. Was die Plattform demokratisch macht, ist nicht der Eintrag im Vereinsregister, sondern dass die Menschen, die sie benutzen, tatsächlich mitentscheiden können. Und da hat sich im Recht etwas getan, das zu Mahalle passt wie der Inbusschlüssel zum Regal.

Seit März 2023 erlaubt das BGB Vereinen hybride und, per Mitgliederbeschluss, rein virtuelle Mitgliederversammlungen (§ 32 Abs. 2 BGB). Das Genossenschaftsgesetz kennt inzwischen sogar vier Formen der Generalversammlung: in Präsenz, hybrid, virtuell und „gestreckt“ mit einer ersten Aussprache und einer späteren Abstimmung (§ 43b GenG). Der Gesetzgeber hat somit anerkannt, was in jeder WhatsApp-Gruppe selbstverständlich ist: Eine Versammlung findet dort statt, wo sich die Mitglieder befinden, nicht dort, wo die Stühle stehen.

Für Mahalle bedeutet das: Die Plattform selbst kann als Versammlungsraum dienen. Nicht als Ersatz für das Treffen im Hof – das bleibt aus den in Teil 3 genannten Gründen bestehen –, sondern als Ort, an dem zwischen zwei Treffen Entscheidungen getroffen werden. Eine Abstimmung über eine Regel mit Aussprache im Forum und Stimmabgabe eine Woche später ähnelt dem gestreckten Verfahren, das inzwischen im Genossenschaftsgesetz verankert ist. Ein öffentliches Moderationsprotokoll ist ein Forumsbereich, in dem jede Sperrung und jede Löschung mit Begründung für alle lesbar geschrieben wird. Ein Gremium aus drei Mitgliedern kann per App gewählt werden. Nichts davon braucht einen Notar. Alles davon braucht jemanden, der es aufbaut, und Nachbar:innen, die mitmachen.

Das ist die Reihenfolge, die ich für richtig halte: Erst kommt die Praxis, dann die Hülle. Das Protokoll kann es geben, bevor es den Verein gibt. Die erste Abstimmung auch. Wenn die Satzung dann geschrieben wird, beschreibt sie etwas, das bereits funktioniert, statt etwas zu versprechen, das noch niemand ausprobiert hat.

Was es kostet – und wer es bezahlt

Und hier geht es, wie am Ende des dritten Teils angekündigt, ums Geld. Gremium, Protokoll, Abstimmungen, Kennenlern-Stunden, Verein – all diese Dinge bedeuten Arbeit. Schneiders Warnung, dass Selbstverwaltung zur Last wird, wenn niemand dafür sorgt, dass sie geleistet werden kann, ist keine Theorie. Sie ist der Grund, warum so viele Vereine von drei Leuten abhängig sind, die irgendwann müde werden.

Im dritten Teil habe ich von einer internationalen Stiftung geschrieben, deren Unterstützung in Aussicht gestellt wurde. Sie ist jetzt offiziell und ich kann ihren Namen nennen: Die Sylff Association der Tokyo Foundation fördert Mahalle aus ihrem Programm Sylff Leadership Initiatives mit 9.660 US-Dollar für zwölf Monate – von Oktober 2026 bis September 2027. Sylff steht für Ryoichi Sasakawa Young Leaders Fellowship Fund, ein Stipendienprogramm, das es seit 1987 an Universitäten weltweit gibt. Es hat mich 1995 als Studenten an der Universität Ankara gefördert – lange bevor ich wusste, dass ich einmal in Neukölln wohnen würde. Dreißig Jahre später fördert dasselbe Programm das, was aus diesem Studenten geworden ist. Ich finde das rührend und zugleich verpflichtend.

Wofür das Geld bestimmt ist, ist auf der Förderseite in groben Zügen beschrieben: Es wird Veranstaltungen im Kiez geben, gedruckte Materialien in vier Sprachen, einen Server und Übersetzungen. Nachbar:innen werden als Mahalle-Guides anderen beim Ankommen helfen. Am Ende wird ein Playbook erstellt, das festhält, was funktioniert hat, damit andere Kieze es nachbauen können. Die Förderung enthält auch ein Honorar für die Projektarbeit. Das ist es, was Schneider mit Versorgung meint. Die Stiftung hat, wie der Gebietsfonds, kein Stimmrecht erhalten und auch keines verlangt. Das Geld kommt von außen, die Entscheidungen bleiben hier.

Vor allem verschafft es Luft: ein Jahr, in dem das, was in diesem Text steht, ausprobiert werden kann.

Und wenn ich einmal nicht kann?

Die unangenehmste Frage habe ich mir für den Schluss aufgehoben, denn sie ist der eigentliche Test des Manifests. Was passiert mit Mahalle, wenn ich morgen krank werde, wegziehe oder schlicht keine Lust mehr habe?

Heute: Solange die Rechnungen bezahlt sind, läuft die Plattform weiter – danach nicht mehr. Der Code liegt auf GitHub und kann von jedem genutzt werden. Die Daten liegen in einer Datenbank und der Schlüssel dazu ist bisher nur einer Person bekannt. Die Ausstiegsklausel des Manifests – die Gemeinschaft übernimmt ohne Lösegeld – ist im Prinzip wahr, in der Praxis jedoch leer, weil es niemanden gibt, der sie ausführen könnte.

Das ist der Zustand, an dem wir in den nächsten Monaten arbeiten wollen. Was dafür nötig ist, lässt sich schnell auflisten: ein zweiter Schlüssel bei jemandem aus dem Kiez, der nicht ich bin, ein Datenexport, den die Mitglieder selbst auslösen können, das Moderationsprotokoll, ein gewähltes Gremium und, wenn sich die entsprechenden Personen finden, ein Verein, auf den Marke und Zugänge übergehen. Die Reihenfolge ist dabei entscheidend: Erst der zweite Schlüssel, dann alles andere.

Ich schreibe das hier öffentlich hin, damit wir uns gemeinsam daran messen können. Ob und wie schnell es gelingt, hängt davon ab, wie viele mitmachen. Das ist nebenbei der einzige Zweck, den ein Essay in vier Teilen über die eigene Plattform haben darf: nicht Recht zu behalten, sondern sich festzulegen.

Wo man einander kennt

Vor einer Woche hat Okay Foçalı in dieser Beilage besser beschrieben, worum es geht, als es jede der von mir in diesen vier Teilen zitierten Studien getan hat. In seinem Gastbeitrag beschreibt er die Mahalle seiner Kindheit am Schwarzen Meer: ein Umkreis von vielleicht fünfhundert Metern, ohne sichtbare Grenze – und trotzdem wussten die Kinder genau, wo das eigene Viertel endete. Später, in Istanbul, war die Mahalle größer – „doch das Entscheidende blieb gleich: Jeder kannte jeden.“

Der Schillerkiez hat 28.330 Einwohner:innen und hier wird niemand je jeden kennen. Aber fünfhundert Meter sind eine Straße, ein Platz, ein Hinterhof. Wenn ich im dritten Teil beschrieben habe, dass ich das Zeichen „Kiez-verifiziert“ von Hand vergebe, weil ich die Person kenne oder jemand, den ich kenne, sie kennt, dann sind das Foçalıs fünfhundert Meter, in Software. Sie skalieren nicht, und das ist kein Mangel. Scholz hat es „Scaling deep“ genannt. Foçalı sagt, Heimat beginne für ihn auch „dort, wo man einander kennt, nach dem anderen fragt und weiß: Wenn ich Hilfe brauche, ist jemand in der Nähe.“

Vier Teile lang habe ich gefragt, wem die Plattform gehört. Die ehrliche Antwort lautet: Sie gehört noch nicht denjenigen, denen sie gehören soll. Doch der Weg dorthin ist nun beschrieben: Schritt für Schritt und mit einer Rechtsform, die zu uns passen könnte. Eine andere Antwort steckt in Foçalıs Text: Eine Mahalle gehört niemandem. Sie entsteht, wenn aus dem Lesen ein Gespräch wird, aus dem Gespräch eine Bekanntschaft und aus der Bekanntschaft die Gewissheit, dass jemand in der Nähe ist.

Dafür braucht es keine Satzung. Man muss nur hinkommen.

Die erste Kennenlern-Stunde ist für November geplant. Den genauen Termin erfahrt ihr dann im Kiezkalender und im Kiez-Brief. Wer mitentscheiden möchte, wie es mit Mahalle weitergeht – Gremium, Protokoll, Verein –, kann sich dort melden oder mir eine Nachricht schreiben. Ich fange eine Liste an. Mit mehr als einem Namen.


Quellen

  • Mahalle-Manifest, Kurzfassung: /blog/das-mahalle-manifest; Langfassung mit den fünf Mindestanforderungen (Gremium aus mindestens drei Mitgliedern, öffentliches Moderationsprotokoll, transparente Finanzierung, Ausstiegsklausel, „hello before going live“) und dem Abschnitt „On the founder“ („when the project matures“): https://github.com/atakee72/mahalle-digital/blob/main/MANIFESTO.md (Stand 27.04.2026).
  • Schneider, N. (2024): Governable Spaces. Democratic Design for Online Life, University of California Press (open access). „Implicit feudalism“: Kap. 1. „People experience self-governance as burdensome …“: Kap. 5 (zitiert in Teil 3).
  • Karrot: freie Software für selbstorganisierte Gruppen, entstanden für Lebensmittelretter:innen; Vertrauenssystem statt Admin-Rollen, Mediator:innen als selbst vergebene Rolle, Mitgliederabstimmung über Ausschluss. https://karrot.world · Dokumentation „Issues and sanctions“: https://docs.karrot.world/users/sanctions · Projektbeschreibung bei NLnet (NGI0): https://nlnet.nl/project/Karrot/
  • Genossenschaftsgesetz (GenG): § 1 (Zweck: gemeinschaftlicher Geschäftsbetrieb), § 4 (Mindestzahl drei Mitglieder, seit 2006), § 11 Abs. 2 Nr. 3 (Gutachten des Prüfungsverbands vor der Eintragung), § 53 f. (Pflichtprüfung mindestens in jedem zweiten Geschäftsjahr; jährlich ab 2 Mio. Euro Bilanzsumme; vereinfachte Prüfung für kleine Genossenschaften nach § 53a), § 54 (Pflichtmitgliedschaft in einem Prüfungsverband), § 43b (Formen der Generalversammlung: Präsenz, virtuell, hybrid, gestrecktes Verfahren). https://www.gesetze-im-internet.de/geng/
  • Bürgerliches Gesetzbuch, § 32 Abs. 2 BGB (hybride Mitgliederversammlung durch das Einberufungsorgan, virtuelle durch Mitgliederbeschluss), in Kraft seit 21.03.2023; § 56 und § 59 Abs. 3 BGB (sieben Mitglieder, Unterschriften unter der Satzung). Erläuterung: CMS, „Neue Rechtsgrundlage für hybride und virtuelle Mitgliederversammlungen in Vereinen“, 2023, https://cms.law/de/deu/legal-updates/neue-rechtsgrundlage-fuer-hybride-und-virtuelle-mitgliederversammlungen-in-vereinen
  • Sylff Leadership Initiatives (SLI), Programm der Sylff Association / The Tokyo Foundation: https://www.sylff.org/support_programs/sli/ · Förderung für Mahalle: Projektzeitraum 01.10.2026–30.09.2027, 9.660 US-Dollar; Einzelheiten auf /foerderung. Gebietsfonds Schillerpromenade: siehe Teil 3 und /foerderung.
  • Scholz, R. T. (2023): Own This!, Verso – scaling deep: Kap. 3 (siehe Teil 3).
  • Foçalı, O. (2026): „Mahalle – ein Stück Heimat“, Gastbeitrag in der Beilage, 25.10.2026: /blog/mahalle-ein-stueck-heimat.
  • Schillerkiez, Einwohnerzahl: 28.330 (Stand 30.06.2026), Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, aufbereitet in den Kiez-Daten: /schillerkiez.
  • Teil 1–3 dieser Reihe: /blog/wem-gehoeren-die-nachbarschaftsplattformen · /blog/wem-sollte-die-plattform-gehoeren · /blog/klein-ist-nicht-zu-klein.