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Mahalle heißt auf Türkisch Nachbarschaft. Diese Plattform gehört keiner Firma, keiner Partei und keinem Algorithmus — sie gehört dem Kiez, der sie benutzt.

Was Mahalle ist

Ein Werkzeug, damit Menschen, die zufällig nebeneinander wohnen, eine Gemeinschaft werden — über Sprachen, Kulturen und Generationen hinweg. Zum Reden, Zuhören, Verabreden, Teilen. Und zum Üben der kleinen demokratischen Muskeln: hinkommen, zuhören, widersprechen ohne Verachtung, morgen wieder versuchen.

Was Mahalle nie sein wird

  • Kein Geschäft. Keine Werbung, kein Datenverkauf, kein „Wachstums-Hacking”. Eure Aufmerksamkeit ist kein Produkt. (Das steht bindend in der Lizenz.)
  • Kein Parteibüro. Ein Kiez ist keine Wähler:innenbasis. Hier sollen Menschen mit verschiedenen Ansichten miteinander reden können, ohne dass ihre Teilnahme irgendjemandes Kampagne dient.
  • Keine Kanzel. Glaubensgemeinschaften sind willkommen — die Plattform selbst bleibt neutral und gemeinsam.
  • Kein Überwachungswerkzeug. Keine versteckte Datensammlung, kein Profiling. Was ihr hier schreibt, gehört euch.
  • Keine One-Man-Show. Mahalle soll über seinen Gründer hinauswachsen — das ist ausdrücklich der Plan. Wenn das Projekt reif ist, geht es in gemeinschaftliche Trägerschaft über.

Transparente Finanzierung

Was Mahalle kostet und woher das Geld kommt, wird hier immer offen genannt — das verlangt unser eigenes Manifest. Aktuell wird der Start unterstützt durch den Gebietsfonds Schillerpromenade (Bezirksamt Neukölln).

Das vollständige Manifest (englisch, rechtlich bindend gemeint) steht im Code-Repository. Diese Seite ist die Kurzfassung für den Alltag — und der Maßstab, an dem ihr uns messen dürft.

Das hier wird, was wir draus machen.